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Christian Weihrauch in der Galerie Werner Klein

Die Fotoausstellung „ZwischenRäume – Leinwand für Heimat“ von Steffen Hampe im Justizzentrum Gelsenkirchen im Rahmen der Szeniale 2024 interpretierte das Thema Zwischenräume.

Eine Ausstellung voller Detailreichtum und tiefgründiger Botschaften

Die Galerie Werner Klein hatte die zweite Einzelausstellung mit Zeichnungen und Kupferstichen des renommierten Künstlers Christian Weihrauch angekündigt, die vom 17. Mai bis zum 14. Juni 2025 stattfand. Seine Arbeiten hatten bereits Anfang Mai auf der „paper positions“ in Berlin große Anerkennung gefunden.

Über den Künstler

Christian Weihrauch wurde 1966 in Zella-Mehlis geboren und lebt und arbeitet in Leipzig. Er studierte an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Zudem war er Professor für Malerei, Zeichnung und Komposition und Dekan an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Die Kunst von Weihrauch zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus Realismus und Fantasie aus. Er nutzte Techniken wie Tusche, Silberstift und/oder Tempera, um winzige Alltagsgegenstände in neue, komplexe Bildwelten zu verwandeln. Das Ergebnis sind altmeisterlich anmutende Zeichnungen und Kupferstiche, die durch ihren enormen Detailreichtum beeindrucken und eine deutliche Anlehnung an große Meister wie Altdorfer und Dürer zeigen.

Der Künstler selbst beschrieb seine Herangehensweise wie folgt: „Die Zeichnung kann so schön bescheiden daherkommen, sie darf illustrieren, interpretieren, sie kann einfach etwas darstellen und sich ruhig als Fehler zelebrieren, das Durchsichtige, Vielleicht-tige ist eine tröstliche Alternative zur markigen Präsenz des ganzen uns umgebenden Anderen.“.

© Christian Weihrauch, Galerie Werner Klein

Einblicke in sein Schaffen

Ein besonders interessantes Projekt, dem sich Weihrauch seit 2023 gewidmet hatte, war seine Arbeit im Rahmen der Ausstellung „Frösche, Feuer, Finsternis“ im Kunstforum Ingelheim. Dort setzte er sich intensiv mit zehn Radierungen des Niederländers Jan Luyken (1649-1712) auseinander, die den biblischen Plagen gewidmet waren.

Ausgehend von diesen wimmelbildartigen Darstellungen zeichnete Weihrauch rund dreißig Blätter im historischen Spielkartenformat (10 x 7 cm). In diesen Miniaturen thematisierte er nicht nur die historischen Plagen, sondern griff auch aktuelle Nöte und Ängste auf.

Rahmen im Einsatz

Präsentiert werden diese eindrucksvollen Zeichnungen in HALBE-Rahmen, die die Wirkung in besonderem Maße unterstützen und ihnen die perfekte Bühne geben, um sich zu entfalten.

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